Sehr geehrte Frau Direktorin, sehr geehrter Herr Direktor,

der österreichweite Bahnstreik, der morgen (HEUTE) am 28. November 2022, durchgeführt wird, betrifft natürlich auch Schüler/innen sowie Lehrer/innen und Verwaltungsbedienstete, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Schule/zu ihrem Dienstort anreisen würden.

Wir dürfen Ihnen hierzu folgende Regelungen übermitteln:

Für Schüler/innen:

Für Schüler/innen, die aufgrund des Bahnstreiks zu spät oder nicht zur Schule kommen können, gilt das als gerechtfertigte Verhinderung. Für Schüler/innen, die noch der Schulpflicht unterliegen, ist dies in § 9 Schulpflichtgesetz, für die übrigen Schüler/innen in § 45 Schulunterrichtsgesetz geregelt.

Analog einer Krankmeldung haben Eltern oder Erziehungsberechtigte der schulpflichtigen Schüler/innen den Klassenlehrer bzw. Klassenlehrerin (Klassenvorstand bzw. Klassenvorständin) oder die Schulleitung mündlich oder schriftlich zu benachrichtigen. Nicht schulpflichtige Schüler/innen können dies selbst mittels Benachrichtigung an den Klassenvorstand bzw. Klassenvorständin vornehmen.

Für Lehrer/innen und Verwaltungsbedienstete

Für Lehrer/innen bzw. Verwaltungsbedienstete, die aufgrund des Bahnstreiks ihren Dienst nicht antreten können, gilt dies als gerechtfertigte Abwesenheit vom Dienst. Die Lehrperson, die/der Bedienstete hat die Abwesenheit analog zu einer Krankmeldung der Schule zu melden (siehe dazu beispielsweise die §§ 35 und 37 LDG für beamtete Landeslehrpersonen; für alle übrigen Bedienstetengruppen bestehen analoge Bestimmungen in den jeweiligen Rechtsgrundlagen). Durch diese Abwesenheit kommt es zu keiner Kürzung des Entgelts.

Mit besten Grüßen

Ihr Team Kommunikation

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Abteilung Kommunikation/Bürger/innenservice